13
August
2014

Amerika at its best! - Von Chicago nach New Orleans

Amerika at its best! - Von Chicago nach New Orleans
4. Tag 
Heute wird es ganz historisch. Wir besuchen Präsident Abraham Lincoln im Abraham Lincoln Presidential Library & Museum (http://www.alplm.org) in Springfield. Eine spannende Ausstellung mit Filmen über sein Leben und Wirken – man bekommt den Eindruck, einen der wichtigsten Männer der amerikanischen Geschichte wirklich kennengelernt zu haben.
Nicht müde der Geschichte geht es weiter zum Dana-Thomas House (http://www.dana-thomas.org), einem der schönsten Privathäuser, die der berühmte amerikanische Architekt Frank Lloyd Wright geplant und gebaut hat. Außerdem werden auch wir hier ein bisschen berühmt, weil ein Filmteam vom lokalen Fox-Sender uns unbedingt interviewen will und Rita natürlich auch mutig genug ist dies souverän zu machen.

Weiter geht’s Richtung Süden nach Memphis in Tennessee. Ich wusste ja schon aus London, dass man viele Sachen frittieren kann, aber hat schon mal jemand von frittierten Mix Pickles gehört. Ich hab’ sie jetzt probiert und zwar in einem typischen ländlichen Truckstop an der Interstate, wo auf unzähligen Bildschirmen Football, Baseball und jede Menge andere Sportarten liefen. Ich konnte mir echt nicht vorstellen, dass Pickles auch heiß schmecken können, bin aber eines Besseren belehrt worden. Die schmecken super! Auf der Weiterfahrt spielt das Wetter leider ziemlich verrückt. Es gibt einen veritablen thunderstorm, der uns auf der Interstate so schlimm erwischt, dass wir auf dem Seitenstreifen anhalten müssen, weil die Sicht ob des entfesselten Regens gleich Null ist. Ich schließe ein bisschen mit meinem Leben ab, aber das ist wie immer völlig unbegründet, da 1. ich die beste Beifahrerin der Welt habe, die immer aber auch wirklich immer gelassen bleibt, wenn ich in Hysterie zu versinken drohe und 2. die Autofahrer in Amerika so was von entspannt sind und auch großzügig mit Leuten wie mir, dass jede Angst unbegründet ist. Dennoch ein wenig erschöpft kommen wir abends in Memphis an. Wir sind so k.o., dass wir sogar auf unser abendliches Bier verzichten können.

5. Tag
Heute ist Elvis-Tag! Und Elvis lebt! Zumindest in Graceland. Eine total perfekt durchorganisierte Tour mit Kopfhörern führt uns durch sein Anwesen mit diversen Museen, in denen man sowohl seine Autos, sein Flugzeug und natürlich auch seine vielen Kostüme bewundern kann. Ich hab noch nie so viele versilberte, vergoldete und platinierte Schallplatten gesehen wie in Graceland. Ich weiß nicht, ob irgendein anderer Künstler mehr davon hat. Kann ich mir nicht vorstellen. Aber seine Musik ist ja auch wirklich Wahnsinn.

Jetzt fahren wir weiter in Richtung Monroe in Louisiana. Nachdem wir mittags auf dem Weg mal Fastfood ausprobiert haben (mein erstes Mal Popeyes) – gar nicht so schlecht - haben wir zum Dinner ein erste-Klasse-Essen im Nonna’s. Nicht sofort als Restaurant zu erkennen, da es sich um ein ganz normales aber sehr hübsches Wohnhaus in einer ruhigen Wohngegend in Monroe handelt. Dort haben wir das Gefühl zu Gast bei Freunden zu sein. Wunderschön einfach eingerichtet mit einer phantastischen Bar, die herrliche phantasievolle Cocktails mixt, serviert uns das äußerst freundliche Personal köstliche frische, italienisch angehauchte Cross-Over-Küche, in der auch der Süden schon zu erschmecken ist. Eine tolle neue Entdeckung, die Monroes kulinarisches Angebot bereichert.

Author

Susanne

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