12
Mai
2015

Die unamerikanischste Stadt der USA – New Orleans

Reisebericht New Orleans – Chicago – Washington

Die unamerikanischste Stadt der USA – New Orleans
Im Oktober 2014 durfte ich 3 amerikanische Metropolen besuchen und freue mich, euch einige, hoffentlich interessante Tipps geben zu können.
New Orleans, Chicago & Washington waren die Ziele unserer USA Städtekombi und vielleicht fragt ihr euch, weshalb gerade diese Kombination gewählt wurde, obwohl diese bei erster Betrachtung vielleicht ungewöhnlich erscheinen mag. Ich kann euch nur sagen, dass sich diese Destinationen wunderbar ergänzen und sich auch flugtechnisch mit zb. Austrian Airlines und United Airlines perfekt kombinieren lassen.

New Orleans, sie wird auch „die unamerikanischste Stadt der USA“ bezeichnet, ist geprägt von 250 Jahren französischer, spanischer und amerikanischer Kultur und genau dieser Mix wirkt überall in der Stadt auf einen ein.

Festivals
Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb es in New Orleans das ganze Jahr über Festivals gibt. Natürlich ist Mardi Gras das bedeutendste im Jahr, aber auch zu jeder anderen Jahreszeit gibt es in der Stadt immer tolle Events.

French Quarter & Garden District
Ich persönlich finde es immer sehr angenehm Städte zu Fuß zu erkunden und das Zentrum von New Orleans mit seinem French Quarter ist sehr kompakt und lädt absolut dazu ein. Hier bekommt ihr auch einen Eindruck des Lebensgefühls der Stadt – THE BIG EASY! Aber nicht nur das bekannte French Quarter ist sehenswert, sondern auch der vornehme Garden District lädt zum Verweilen ein.

Hop On Hopp Off
Um einen ersten Überblick von der Stadt und seinen Highlights zu bekommen, empfehle ich zuerst eine Stadtrundfahrt mit dem Hop On Hop Off Bus. Bei dieser Tour könnt ihr an insgesamt 18 Stationen individuell zu- bzw. aussteigen und bekommt von den Tourguides sehr interessante Infos zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten, die dann natürlich ausgiebig (zu Fuß) individuell besichtigt werden können. Weiters geben die Guides auch gerne wertvolle Tipps zu Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Bar´s usw. und dies nicht aufgrund privater monetären Überlegungen, denn es gibt keine Gutscheine, Empfehlungsbons etc….!

Creole und Cajun Cuisine
Weiters wartet New Orleans bzw. der Bundesstaat Louisiana mit einer ausgezeichnet Küche auf und man findet an jeder Ecke Köstlichkeiten der Creole und Cajun Cuisine. Ich kann euch das Restaurant Crazy Lobster am Riverfront Park am Ufer des Mississippi sehr empfehlen. Hier findet ihr eine sehr vielfältige Auswahl an Speisen am Ufer des Mississippi und tolle Live-Musik.

Shopping
Für Shopping Fans gibt es das The Outlet Collection at Riverwalk, mit vielen internationalen Shops empfehlen. Die Shops bieten Top Ware zu absolut günstigen Preisen und das sehr zentral am Ende der Canal Street.

Hoteltipp
Natürlich ist es auch wichtig und notwendig, sich um eine geeignete Unterkunft Gedanken zu machen! Dazu möchte ich euch den Tipp geben, dass es nicht unbedingt notwendig ist ein Hotel direkt im French Quarter zu buchen, denn es gibt auch preiswerte Alternativen in toller Lage. Ich kann euch zb. das Blake Hotel am Lafayette Square empfehlen, welches ein super Preis/Leistungsverhältnis bietet und lediglich 5 Gehminuten vom French Quarter entfernt liegt. Am Lafayette Square gibt es auch laufend Konzerte aller Musikrichtungen und diese bei kostenlosem Eintritt. Als weiteren Tipp kann ich euch das Holiday Inn Downtown nennen, welches auch nur ca. 10 Gehminuten vom French Quarter entfernt liegt! Die Zimmer sind sehr modern und das Hotel verfügt über einen Pool und hat auch genügend Parkmöglichkeiten (gegen Gebühr) für Gäste, die New Orleans mit einem Mietwagen ansteuern.

Von der Plantage in die Sümpfe Lousianas
Unbedingt notwendig ist es auch, Ausflüge in die Umgebung von New Orleans einzuplanen, denn entlang der Great River Road findet ihr viele der schönsten Plantagen des Südens mit ihren ehrwürdigen Herrenhäuser und sehr gepflegten Gartenanlagen wie zb. Oak Alley, Houmas House oder Laura Plantation. Absolut empfehlenswert und für mich ein Muss, ist eine Tour durch die Sümpfe Louisianas und ca. 1h außerhalb von New Orleans gibt es den Anbieter Cajun Pride Swamp Tours. Hier fahrt ihr mit Booten durch die Sumpflandschaft und erfahrt viel Interessantes über Flora und Fauna dieses einzigartigen Naturraumes.

Schaufelraddampfer
Leider gibt es aber auch Dinge, von denen ich mir viel erwartet, aber letztendlich enttäuscht wurde. Eine Dinner Cruise am Mississippi gehört leider dazu. Es ist zwar beeindruckend an Bord eines Schaufelraddampfer zu sein und auch die Technik zu sehen, aber das geschmacklose Abendessen und das lieblose Ambiente zu Tisch, sowie die nächtliche Aussicht auf diverse Raffinerien und Fabriken ist das Geld leider nicht wert.

Ich kann euch aber definitiv eines raten: Besucht New Orleans, genießt das ausgeprägte Nachtleben, das leichte, unbeschwerte Feeling und die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte von Louisiana – ihr werdet begeistert sein!

Author

Klaus Tischler

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